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Stiftung Kindertraum

Wir erfüllen Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen oder schweren Krankheiten

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Unsere Film- und Buchtipps

Leben mit einer Behinderung oder Krankheit - hier stellen wir Bücher, Filme und Ausstellungen vor. Alles, was wir hier empfehlen, haben wir selbst gesehen, gelesen bzw. erlebt! 

Ausstellung: Dialog im Dunkeln

Dialog im Dunkeln ist eine Ausstellung, bei der es nichts zu sehen gibt. In Gruppen von maximal acht Personen werden BesucherInnen von blinden oder sehbehinderten Guides durch völlig abgedunkelte Räume begleitet. In diesen sind Alltagssituationen nachgestellt, die durch die Lichtlosigkeit zum reizvollen Abenteuer werden....
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Filmtipp: Auf Augenhöhe

Seit dem Tod seiner Mutter wächst der 10-jährige Michi ein einem Kinderheim auf. Eines Tages entdeckt er zufällig einen alten Brief seiner Mutter an seinen vermeintlichen Vater Tom. Voller Vorfreude und Aufregung geht er seinen Vater besuchen. Es stellt sich heraus, dass dieser kleinwüchsig ist. Enttäuscht und wütend wendet sich Michi ab. Inzwischen ist aber schon einiges ins Rollen gekommen...
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Buchtipp: Ein Freund namens Henry

Nuala Gardner erzählt in sehr lebendiger Weise die Geschichte ihres heranwachsenden Sohns Dale, bei dem Autismus diagnostiziert wird. Die Mutter kämpft hart um Anerkennung der Krankheit, Förderung und Zukunftsperspektiven für Dale. Erst als der Golden Retriever Hund Henry ins Haus kommt, ändert sich endlich vieles zum Positiven. Sehr lesenswert und spannend! Das Buch war auch Vorlage für den Film "After Thomas".
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Kalendertipp: Handicaps 2018

Phil Hubbe hat seine eigene Krankheit (Multiple Sklerose) zum Thema von Cartoons gemacht. Seit vielen Jahren zeichnet er mit schwarzem und hintergründigen Humor seine "behinderten Cartoons".
Mehr Cartoons von Hubbe

Doku: Bildnis eines behinderten Mannes

Im Mittelpunkt eines interdisziplinären Forschungsprojekts stand ein besonderes Bild aus dem 16. Jahrhundert in der Wunderkammer des Schloss Ambras bei Innsbruck. Wie wurden/werden Menschen mit Behinderungen in der Kunst dargestellt? Der Film zeigt die Erkenntnisse der vielfältigen ForscherInnengruppe.
Zum Film "Bildnis eines behinderten Mannes"

Buchtipp: Kindheit ist keine Krankheit

Der deutsche Kinderarzt Dr. Michael Hauch mit langjähriger Praxiserfahrung schreibt ein aufrüttelndes Plädoyer für eine glückliche Kindheit. Er warnt vor fragwürdigen Diagnosen und viel zu vielen Therapien. Er möchte Eltern stärken und den Kindern die Chance geben, sich nach ihrem eigenen Entwicklungsplan entfalten zu können. Kindheit ist keine Krankheit, sondern die wichtigste Lebenszeit!
Leseprobe

Filmtipp: In meinem Kopf ein Universum

Polnischer Film mit preisgekröntem Darsteller: Der junge Mateus (Dawid Ogrodnik) lebt mit einer zerebralen Bewegungsstörung und kann nicht mit seiner Umgebung kommunizieren. In seinem gelähmten Körper steckt jedoch ein aufgeweckter und intelligenter Junge, der alles wahrnimmt, was um ihn herum passiert. Als schließlich noch eine Ärztin auf Mateus aufmerksam wird und an ihm neue Methoden testet, beginnt sich das Blatt zum Guten zu wenden.
Trailer. Kritik der Berliner Zeitung 

Buchtipp: Krebskranke Kinder

Unterrichtsmaterialien, Film und Projektideen für die 4.-10. Schulstufe. Das Buch enthält Kopiervorlagen und Verweise auf Literatur und Filme für LehrerInnen, die das Thema in ihrer Klasse behandeln wollen. Im Mittelpunkt steht das Verstehen der Situation der erkrankten Kinder und das Unterstützen.
Veröffentlicht von KreBeKi, Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern. Hier ist die pdf Version zum Download.

Filmtipp: Vielen Dank für Nichts

Nach einem Snowboardunfall wird Valentin zum Rollstuhlfahrer, muss in einem Heim leben und an einem Theaterprojekt für Behinderte teilnehmen. Das einzig Schöne am Heimleben ist die Pflegerin Mira, die aber in festen Händen ist. Valentin entscheidet sich, den Kampf mit dem gesunden und gut aussehenden Nebenbuhler Marc aufzunehmen. Dabei entdeckt Valentin, dass seine beiden Mitstreiter Lukas und Titus zwar behindert, aber keineswegs bescheuert sind.
Zur Website. Zum Trailer.

Filmtipp: The Miracle Worker

Der Film beruht auf der wahren Lebensgeschichte der gehörlosen und blinden Schriftstellerin Helen Keller. Da sich das Mädchen nicht verständigen kann bekommt sie oft Wutanfälle. Erst ihrer Lehrerin Anne Sullivan gelingt es, ihr ein Fingeralphabet beizubringen und ihr damit den Zugang zu Sprache und Kommunikation zu ermöglichen.
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Buchtipp: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Die 16-jährige Hazel hat Krebs und will nicht bemitleidet werden. In einer Selbsthilfegruppe lernt sie den umwerfend gut aussehenden und schlagfertigen Gus kennen. Eine besondere Freundschaft entwickelt sich. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Sie reisen nach Amsterdam. Frech, positiv, kurzweilig - es gibt auch einen Film dazu.
Mehr Info. Trailer zum Film.

Filmtipp: Schmetterling und Taucherglocke

Durch einen Schlaganfall erkrankt der 42-jährige Bauby plötzlich am Locken-In-Syndrom. Er versteht alles, kann sich selbst aber nicht verständlich machen, da er nicht sprechen und absolut nichts bewegen kann. Mit einer Ausnahme: Er kann mit einem Auge blinzeln. Toller, beeindruckender Film!
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Filmtipp: Ziemlich beste Freunde

Komödie über eine außergewöhnliche Freundschaft, basierend auf einer wahren Geschichte, humorvoll, ermutigend, kurzweilig. Driss, der arbeitslose Migrantenjunge aus der Vorstadt, wird für einen Monat zur Probe als Pfleger des querschnittgelähmten, schwerreichen adligen Erben Philippe angestellt. Driss empfindet kein Mitleid - das ist es genau was Philippe braucht.
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Buchtipp: Dachdecker wollt ich eh nicht werden

Das Leben aus der Rollstuhlperspektive. Raul Krauthausen ist Aktivist und engagiert sich für soziale Projekte, u.a. hat er die Wheelmap gegründet. Er erzählt mit viel Humor Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend, über seinen Umgang mit den Glasknochen und sein vielfältiges Leben im Rollstuhl. Absolut empfehlenswert!
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Filmtipp: Yo tambien - me too

Wer will schon normal sein? In diesem außergewöhnlichen Film wird mit viel Humor und Wärme die bittersüße Liebesgeschichte zwischen Daniel und Laura erzählt. Daniel wird authentisch gespielt von Pablo Pineda, dem weltweit ersten Menschen mit Down-Syndrom, der einen Universitätsabschluss schaffte.
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Filmtipp: Die Kunst, sich die Schuhe zu binden

Der schwedische Film basiert auf einer wahren Geschichte, inspiriert vom Ensemble des Behinderten-Theaters "Glada Hudik". Inhalt: Alex ist arbeitslos. Der einzige Job, den ihm das Arbeitsamt anbietet, ist ein Betreuerposten in einem Heim für geistig behinderte Menschen. Widerwillig nimmt er die Stelle an, lernt jedoch dann durch die gemeinsame Arbeit zu schätzen, dass jeder Mensch Talente hat.
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Filmtipp: The Sessions - Wenn Worte berühren

Komödie nach der Autobiographie von Mark O'Brien.
Mark ist seit einer Polio-Erkrankung als Kind vom Hals abwährts gelähmt. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller und tippt mit einem Stab im Mund. Mit Hilfe eines Priesters und einer Sexualtherapeutin plant er sein erstes Mal. Positiver, unbefangener, wunderschöner Film.
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